Startseite
Wir über uns
Leistungsspektrum
Referenzen
Ausgewählte Projekte
UVS, Screening
LBP
Projektmanagement
FFH-Studien
Artenschutz
Umweltberichte, GOP
Natur und Landschaft
Landschaftsbild
Luftbildinterpretation
Forschungsvorhaben
Sonstige Projekte
Download
Datenschutz
Impressum
   
 


Foto DESY Hamburg  "XFEL - Das Licht der Zukunft"
Das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY beschäftigt sich seit 1959 mit der Entwicklung, dem Bau und dem Betrieb von Teilchenbeschleunigern, welche DESY Hochschul- und Forschungsinstituten des In- und Auslandes für ihre wissenschaftliche Arbeit zur Untersuchung fundamentaler Eigenschaften von Materie und Kräften (Teilchenphysik) und für Forschungen mit Photonen elektromagnetische Strahlung zur Verfügung stellt

Auf der Grundlage eines Beschlusses der Bundesregierung vom Februar 2003 plant DESY den Bau der Forschungsanlage des XFEL-Röntgenlasers als eigenständiges europäisches Gemeinschaftsprojekt. "XFEL" steht für Freie-Elektronen-Laser und meint hochintensive ultrakurze Röntgenblitze (X-ray) mit den Eigenschaften von Laserlicht (Photonen)
Der Röntgenlaser ist eine ca. 3,4 km lange Anlage, die im Wesentlichen unterirdisch verläuft und zu der drei oberirdische Betriebsgelände gehören. Der Röntgenlaser hat seinen Startpunkt auf dem DESY-Gelände in Hamburg-Bahrenfeld. Er verläuft geradlinig in etwa 6-38 m Tiefe in nordwestlicher Richtung über die Stadtgrenze Hamburgs hinaus bis in den südlichen Bereich der Stadt Schenefeld (Schleswig-Holstein).Fotomontage XFEL-Betriebsgelände Osdorfer Born (Foto DESY Hamburg)
Das Kernstück der Anlage wird das Forschungszentrum in Schenefeld sein. Es umfasst eine Fläche von rd. 25 ha für Experimentierhallen, Verzweigungsschächte, Zugangshallen, Verwaltungs- und Sozialgebäude sowie Infrastruktur- und VerkehrsflächenFotomontage XFEL-Betriebsgelände Schenefeld (Foto DESY Hamburg)
Die XFEL-Anlage wird in zwei Ausbaustufen errichtet. Für die Bauzeit der ersten Ausbaustufe sind insgesamt 6 Jahre veranschlagt worden, wobei die Errichtung der Gebäude und Tunnel etwa 3 Jahre dauern wird und der Aufbau der Forschungsanlage sowie die Installation aller technischen Komponenten weitere drei Jahre in Anspruch nehmen wird. Die Anlage soll voraussichtlich im Jahr 2012/13 in Betrieb gehen.Die XFEL-Experimentierhalle, Architekturbeispiel (Foto DESY Hamburg)
Tunnelverlauf mit den drei Betriebsgeländen (Foto DESY Hamburg)

Großprojekte wie der Bau des Röntgenlasers XFEL sind mit Auswirkungen auf die Umwelt verbunden. Insbesondere die Flächeninanspruchnahmen sowie lärmbedingte Beeinträchtigungen der Menschen während der Bauphase sind hier zu nennen. Gleichwohl ist vorgesehen, durch umfangreiche Maßnahmen zur Vermeidung und Minderung die prognostizierten Auswirkungen so gering wie möglich zu halten.

Weiterhin sind umfangreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen vorgesehen. Ein zentrales Element ist hierbei die Renaturierung der Düpenau im Bereich des zukünftigen Forschungsgeländes. Das nebenstehende Bild zeigt die heutige Situation der Düpenau (hier der Bereich des zukünftigen Forschungsgeländes) mit ihrem begradigten Verlauf.

DESY hat das Planfestellungsverfahren für den XFEL am 27. April 2005 eingeleitet. Die Planfeststellungsunterlagen bestehen aus zehn Aktenordnern mit insgesamt 1410 Seiten und 85 Plänen. Der Planfeststellungsbeschluss wurde am 20. Juli 2006 erteilt. Der Baubeginn wird voraussichtlich Ende 2007 sein. Übergabe der Planfestellungsunterlagen durch DESY-Direktor Prof. Dr. Albrecht Wagner an Herrn Wiegel, den Beauftragten des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (Foto DESY Hamburg)
Wir danken DESY für die freundliche Genehmigung zur Präsentation der Bilder auf unserer Homepage. Weitergehende Informationen zum XFEL-Projekt erhalten Sie durch einen Klick auf das nebenstehende DESY-Logo! Allgemeine Informationen zu DESY erhalten Sie auf der DESY Homepage unter www.desy.de.
Unsere Leistungen:
Erstellung der Umweltverträglichkeitsstudie
Erstellung des Landschaftspflegerischen Begleitplans
Erstellung der Beratungsvorlage für den Scoping-Termin nach § 5 UVPG
Betreuung der Fachgutachten (z.B. Biotoptypenkartierung, Brutvogelkartierung)
Fachliche Unterstützung und Beratung des Vorhabensträger im Genehmigungsverfahren